Zorilla, Bandiltis (Ictonyx striatus)

Körperbau und Verbreitung

Zorillas leben in Mittel- und Südafrika, wo sie in unterschiedlichen Lebensräumen anzutreffen sind. Nur dichte Wälde werden gemieden.

Den Beinamen Bandiltis verdankt der Zorilla seiner schwarz-weißen Streifenzeichnung, die ihn einem Stinktier ähneln lässt. Und ebenso wie Stinktiere können Zorillas in bedrohlichen Situationen ihr Analdrüsensekret verspritzen.

Dank ihrer scharfen Krallen können sie gut graben.

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Zeit- und Raumnutzung

Zorillas sind dämmerungs- und nachtaktive Einzelgänger. Tagsüber schlafen sie in Verstecken, zum Beispiel in Erdbauen, Baumhöhlen oder Felsnischen.

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Nahrung

Zorillas ernähren sich von Kleintieren wie Nagern, Vögeln, Fröschen, Eidechsen, Schlangen oder Insekten.

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Fortpflanzung

Mit knapp einem Jahr werden Zorillas geschlechtsreif. Die ein bis vier Jungtiere iegen bei der Geburt etwa 15 g und sind nur spärlich behaart. Die gestreifte Zeichnung ist dennoch schon erkennbar. Mit fünf bis sechs Wochen öffnen sie ihre Augen und beginnen feste Nahrung zu fressen.

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Buchtipp

Kingdon, J. (1988): East African Mammals: An Atlas of Evolution in Africa, Volume 3, Part a: Carnivores: 003. University of Chicago Press.