Automarder

Automarder

Erstmals nachgewiesen wurde das "Automarder-Phänomen" 1978 in Winterthur, im Nordosten der Schweiz. Dort traten gehäuft seltsame Fälle von Vandalismus im Motorraum auf: zerschnittene Zündkabel, gelöcherte Kühlschläuche und abgerissene Dämmaterialien. Nach nächtelangen Observierungen gelang es dem Gendarmen und Jagdaufseher Ruedi MUGGLER die Verursacher auf frischer Tat zu ertappen.

Das eigenartige Phänomen breitete sich rasch in der Schweiz, in Österreich und Deutschland aus. Auch in den Niederlanden und in Italien wurden schon Fälle bekannt. Früher oder später wird es überall etabliert sein, wo es Steinmarder und Autos (außerhalb von Garagen) gibt. In Deutschland traten die ersten Fälle im Süden Bayerns und Baden-Württembergs auf. Bis das Phänomen in der gesamten Republik verbreitet war, vergingen gut 15 Jahre. Die Ausdehnung erfolgte grob gesagt von Süd nach Nord. In 1979 traten Schäden im Münchner Raum auf, 1995 wurden die ersten Fälle in Kiel bekannt.

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